The Dresden Files ist eine Serie urbanantasy - Geschichten von Jim Butcher. Die Werke spielen in unserer Zeit und in unserem Universum, der titelgebende Protagonist Harry Dresden ist ein - im Laufe der Romane immer - mächtiger Zauberer, der dies auch bewirbt - im Gegensatz zu Harry Potter gibt es per se keine Gesetze/Vereinbarungen die es verbieten würde Magie zu verbergen. Es gibt allerdings zwischen den einzelnen Fraktionen der magiebewanderten Lebewesen Abkommen um ein gewisses Gleichgewicht zu erhalten und um die unbedarften Menschen zu schützen.
Harry arbeitet auch für die Polizei bei gewissen Fällen die übernatürlicher Art sind, analog zu The X-Files, wobei dies von der restlichen Polizei mit massiver Skepsis gesehen wird, die wie die meisten Menschen nicht an magische Phänomene glaubt. Die Bücher enthalten eine Portion Humor - gerade Harry Dresden ist oftmals sehr sarkastisch1, sie enthalten aber durchaus auch recht heftigen Horror.
Romane
1. Storm Front (2000) ✔️
2. Fool Moon (2001) ✔️
3. Grave Peril (2001) ✔️
4. Summer Knight (2002) ✔️
5. Death Mask (2003) ✔️
6. Blood Rites (2004) ✔️
7. Dead Beat (2005) ✔️
8. Proven Guilty (2006) ✔️
9. White Night (2007) ✔️
10. Small Favor (2008) ✔️
11. Turn Coat (2009) ✔️
12. Changes (2010) ✔️
13. Ghost Story (2011) ✔️
14. Cold Days (2012) ✔️
15. Skin Games (2014) ✔️
16. Peace Talks (2020) ✔️
17. Battle Ground (2020) ✔️
18. Twelve Months (2026) ✔️
Dieser Roman handelt um die Nach- und Auswirkungen der Ereignisse der letzten beiden Romanen und dreht sich größtenteils um Harry Dresden, der kämpft die traumatischen Erlebnisse und Verluste zu verarbeiten, sowie fast unlösbare Probleme, vor denen Harry steht neben der Tatsache, dass er heiraten soll.
Kommentar
Ich finde den Roman durchwachsen. Über die Hälfte dreht sich primär alles um den traumatisieren Harry Dresden, dessen Schmerz und die Schwierigkeit, mit den Verlusten klarzukommen. Bis er das dann plötzlich wie durch einen Schalter schafft und danach geht die eigentliche, spannende actiongeladene Handlung los. Ich habe den Verdacht dass der Autor über eigene Traumata/Verluste schreibt und sich so ein wenig selbst therapiert. Das mag hilfreich für den Auto sein, ist für den Leser aber nach einer Zeit etwas nervig - der Leser möchte nicht die Rolle des Therapeuten einnehmen. Die anschließende Handlung - wenn auch spannend und gut - ist mir etwas zu gedrängt, das Verhältnis Aufarbeitung der eigenen Probleme von Harry und Harry in Aktion stimmt meiner Meinung nach nicht ganz. Deshalb finde ich den Roman nicht unbedingt einer der besten der Serie.
Sonstiges
Side Jobs (Sammlungen an Kurzgeschichten) ✔️
Brief Cases (Sammlungen an Kurzgeschichten)✔️
Footnotes
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Selbst zu Göttern ↩